#Mainkanu – Gelbe Welle statt schwarz -roter Stau

24 Jul

Paddeltour mit der FDP auf der gelben Welle

Der Kreisverband Haßberge lädt am Samstag, den 29. Juli 2017 zu einer Paddeltour auf der gelben Welle von Knetzgau nach Haßfurt ein. Mit dabei sind die beiden Spitzenkandidaten der unterfränkischen FDP, Karsten Klein (Finanzen)und Prof. Andrew Ulmann (Gesundheitswesen), als auch der Wahlkreiskandidat Nicolas Thoma (Außenpolitik).

Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der Fährstelle in Knetzgau. Danach geht es gemeinsam flussabwärts durch die Mainauen zum Meehäusle und weiter bis nach Wülflingen. Dort findet ab 16.30 Uhr eine sommerliche Diskussionrunde statt, bei der sich vor allem unser Kandidat Nicolas Thoma interessierten Bürgern vorstellt und seine politischen Ziele umreißt. Zu diesem zweiten Veranstaltungsteil kann man ab 16.30 Uhr informell dazustoßen. Für die Paddeltour benötigt der Kreisverband verbindliche Anmeldungen bis zum 27.7. unter hiernickel@t-online.de

Internetshop – Marktvernichter?

5 Jun

Pfarrweisach.
24 Stunden lang einkaufen an sieben Tagen – Wunschvorstellung vieler Verbraucher?
Bei unseren gewöhnlichen Ladenschlusszeiten ist das nicht möglich. Bahnhöfe, Flughäfen und Tankstellen bieten an touristischen Orten diese Möglichkeit. Aber im Kreis Haßberge?
FDP-Vorstandsmitglieder besuchten den Ledershop24 in Pfarrweisach und konnten dort erfahren, wie einkaufen rund um die Uhr geht und mit welchen Problemen zu kämpfen ist. Christoph Göttel berichtete frei und offen aus seinem Geschäftsleben. In Weimar geboren, in Jena zur Schule gegangen, in Garnisch-Partenkirchen eine Bäckerlehre absolviert, um einen Beruf zu haben. Bei einem Besuch in den Haßbergen erkannte er, sich hier eine Existenz aufbauen zu können. Die Grundstückpreise waren bezahlbar. Und für den Internethandel bei schnellem Internetzugang ist der Standort weniger wichtig, zumal wenn auch nach England, Frankreich, Italien oder Spanien geliefert wird. Der Zuzug von Christoph Göttel bedeutet für die Gemeinde Pfarrweisach viel. Er beschäftigt fünf MitarbeiterInnen, ist Gewerbesteuerzahler und fördert den SV Pfarrweisach.

Auch im Internethandel steigt unverkennbar der Konkurrenzdruck, zumal mehr und mehr Ware aus Billiglohnländern im Internet angeboten wird. Einzelne Verkaufsartikel sind oftmals einem Wettbewerb von über 600.000 Gegenangeboten ausgesetzt, weil Göttel auch die Umsatzwege von Amazon nutzt. Da heißt es innovativ und kreativ zu sein. Von Erfolg beschienen war sein Angebot, Leuchten in die Geldtasche für Kellner einzubauen, damit die Geldan- und rückgabe erkennbarer wurde. Zu beachten war allerdings auch das Batteriegesetz. Seine neueste Entwicklung ist eine Ledertasche wiederum für Kellner, die ein Tablet-PC, Geldtasche, I-Phone und Schreibutensilien aufnehmen kann. Er lernte auch kennen, was eine Abmahnung ist und sich zu verhalten, wenn andere prüfen, ob alle Angaben im Internet den juristischen Anforderungen entsprechen. Auch die Unterscheidung von Garantie und Gewährleistung. Bedauerlicher Weise, so Chr. Göttel, nimmt die Zahl der Betrügereien im Internethandel zu und berichtete über einige Versuche. Erfreulich für ihn ist, dass aufgrund seiner gebotenen Qualität und Kundenfreundlichkeit die Rücksendequote bei hoher Kundenzufriedenheit gering ist. So zeigt sich der Erfolg eines guten Kaufmannes.

Vorstandswahlen FDP Haßberge

17 Apr

Ebern. Die Kreishauptversammlung des FDP-Kreisverbandes Haßberge wählte gemäß der Satzung der Freien Demokratischen Partei Landesverband Bayern einen neuen Vorstand.

Rückblickend berichtete die Vorsitzende Katrin Hiernickel über die Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr. Die wichtigsten regionalen Themen seien dabei die Windkraft, die medizinische Versorgung sowie die Wertstoffhofsituation gewesen. Geschäftsführer Alfred Neugebauer berichtete, dass das Geschäftsjahr 2016 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte.
Nach den Berichten erfolgten die Neuwahlen für den Kreisverband. Die Wahlen bestätigten Katrin Hiernickel, Haßfurt, als Vorsitzende. Neu in den engeren Vorstand wurde als gleichberechtigter Stellvertreter Thomas Grimm, Haßfurt, gewählt. Weiterer Stellvertreter bleibt 2. Bürgermeister Harald Pascher, Ebern. Keine Veränderungen gab es bei Schatzmeister und Geschäftsführer Alfred Neugebauer, Rentweinsdorf und Schriftführer Kurt Sieber, Königsberg i. Bay. Beisitzer sind 2. Bürgermeister Bernhard Jilke, Westheim, Wolfram Freiherr von Rotenhan, Saarhof, Dr. Erhard Stubenrauch, Hofheim; Andreas Städler, Hofheim und Stadtrat a.D. Eberhard Ponader, Ebern. Als Kassenprüfer wurden Klaus Dünisch, Junkersdorf und Wolfgang Rohr, Haßfurt benannt.

Der Bundestagswahlkampf ist Aufgabe für die kommende Zeit. Der Vorstand wünscht sich, dem Ziel der Bayern FDP, ein Ergebnis von 8 % zu erzielen, beitragen zu können.

Vorstellung des Wahlkreiskandidaten Nicolas Thoma und schulpolitische Diskussion anlässlich der MV FDP Haßberge

10 Apr

Als Gäste wurden der Bezirksvorsitzende Karsten Klein aus Aschaffenburg, der Wahlkreiskandidat Nicolas Thoma und Martin Pöhner, FDP – Stadtrat aus Bamberg begrüßt. Karsten Klein, der auf der Landesliste der FDP mit Platz 2 als einer der Spitzenkandidaten gilt, eröffnete die Vorstellungsrunde der Kandidaten: „Die Liste ist mit Persönlichkeiten und Fachkompetenz gefüllt. Zudem sind auf den ersten Plätzen drei Franken vertreten und die Chancen sind gut.“, so Klein. Die Landespolitik wäre in der letzten Legislaturperiode unter Freidemokraten sicher anders gelaufen. Er bemängelte wie der Oberste Rechnungshof dies getan habe, dass die Schuldentilgung von der CSU, wie sie beschlossen war, nicht eingehalten wird. So hätten 1,5 Mrd. Euro getilgt werden müssen
Mit Nicolas Thoma stellte sich Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl den Mitgliedern aus dem Kreis Haßberge vor. Der 34-jährige studierte Politologe aus Bad Kissingen hat vor allem Außenpolitik und Infrastrukturpolitik als Schwerpunkte. Er wünscht sich eine Stärkung der außenpolitischen Position Deutschlands und der G7. Privat sei er verheirate und habe einen Sohn. Politik bestimme seit vielen Jahren sein Leben und er wolle sich mit ganzer Kraft der Herausforderung dieses großen Wahlkreises (Kreise Rhön – Grabfeld, Bad Kissingen, Haßberge) stellen.
Die Mitgliederversammlung, die in der Rückertstadt Ebern stattfand, stand unter dem Motto: „Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.“ Friedrich Rückert Mit Augenzwinkern verwies deshalb die Vorsitzende des Kreisverbandes Katrin Hiernickel auf die aktuelle Wende in der Schulpolitik der CSU, die zu einer Wiedereinführung des G9 führen wird. Einhellig begrüßte man, dass die endlose Diskussion nun durch eine klare Entscheidung beendet ist.
Die anwesenden FDP – Vertreter wünschten sich von der Rückkehr zum G9, die ja genaugenommen keine Rückkehr ist, sondern eine Aufstockung des G8, eine echte qualitative Verbesserung des derzeitigen Schulsystems. Ein Schwachpunkt der derzeitigen Situation sei die mangelnde Lernzeit, hervorgerufen durch eine Verdichtung der Lerninhalte, sodass vielen Schülern Zeit fehle, Wissen zu verarbeiten, anzuwenden und vor allem eigenes Denken zu entwickeln. In der Hektik des Lernalltags führe das zunehmend zu einer Lern- und Vergiss – Mentalität, die das Gegenteil dessen sei, was ursprünglich angedacht war.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie durchdacht die geplante Bildungsreform ist. Unter den Anwesenden wurde die Verlagerung der Berufsorientierung in die 11. Jahrgangsstufe und damit vor den Beginn der Qualifizierungsstufe begrüßt. Auch die Stärkung der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, wie Geschichte und Sozialkunde wurde einhellig positiv aufgenommen. Vieles, was bis vor wenigen Jahren ganz selbstverständlich in den Familien stattgefunden habe, fehle inzwischen und dieser gesellschaftlichen Tatsache kann sich Schule nun mal nicht entziehen. Bedenken wurden geäußert angesichts der fertigen neuen Lehrpläne, des Lehrplan Plus. Zudem wurde von Hiernickel darauf hingewiesen, dass die Lebenssituation in den Familien nicht mehr der gleicht, wie vor der Einführung des G8. Mehrheitlich sind jetzt beide Elternteile berufstätig, was Probleme bieten kann, wenn der Ganztagsunterricht geringer wird. Hier tritt die Kreis – FDP für die weitere Ausgestaltung attraktiver Ganztagsplätze an den Schulen ein. Eine verbesserte Rhythmisierung des Unterrichts sollte neue Anreize schaffen, dass berufstätige Eltern mit gutem Gewissen ihre Kinder in den gebundenen oder offenen Ganztagszweig schicken.
Konkrete Forderungen der FDP für die Umgestaltung des Gymnasiums sind, dass die Errungenschaften des G8 beibehalten werden sollen. Das heißt konkret finanzielle Mittel der individuellen Förderungen, die Intensivierungsstunden, W- und P- Seminare, die integrierte Lehrerreserve dürfen zukünftig nicht zu Lasten der Schulen gerechnet werden, um die Umbaukosten zum G9 aufzufangen. Der Unterricht solle inhaltlich entzerrt werden, Lernzeit im besten Wortsinne eingeführt werden, MINT-Fächer gestärkt und moderne Lern- und Lehrmethoden flächendeckend durchgesetzt werden und Schulen dafür auch technisch ausgestattet werden. Große Besorgnis herrschte einhellig über die Bewerbersituation unter den Lehramtsabsolventen einiger Schularten. Auch beste Staatsexamina helfen nicht in den Staatsdienst zu kommen. Hoffnung wurde postuliert, dass das Kultusministerium den erst in einigen Jahren (wenn die zusätzliche 11. Jgst. kommt) sprunghaft ansteigenden Lehrerbedarf vorausschauend steuert. Ziel muss es sein, die besten Lehrer mit Weitblick für den Dienst an den Gymnasien zu halten, betonte auch der Wahlkreiskandidat Thoma.

In der Fortsetzung der Gesprächsrunde ging es um die örtliche und damit vor allem bauliche Situation der Gymnasien und anderer Schulen. Im Kreis Haßberge werde kräftig in Bildung investiert. Die Generalsanierungen am Schulzentrum in Haßfurt laufen seit Jahren und zeigen den politischen Willen des Kreises, für die Schüler modernste Lernorte zu schaffen.

Ehrungen langjähriger und verdienter FDP – Mitglieder

10 Apr

Im Rahmen der FDP – Mitgliederversammlung wurden verdiente langjährige Mitglieder geehrt. So waren dies zunächst mit einer beachtlichen Zahl von 40 Jahren FDP – Mitgliedschaft Eberhard Ponader sowie Wolfgang Elflein, die beide die Urkunde und Ehrennadel sowie ein kleines Präsent aus der Hand des Bezirksvorsitzenden, der Kreisvorsitzenden und des Wahlkreiskandidaten erhielten. Karsten Klein würdigte die Treue und den Verdienst der beiden „Urgesteine“, dies umso mehr da er selber erst in wenigen Wochen sein 40. Lebensjahr erreiche.
Mit 10 Jahren Mitgliedschaft und langjähriger Vorstandstätigkeit wurden weiter Thomas Grimm und Katrin Hiernickel geehrt, die ebenso eine Urkunde und kleine Anerkennung erhielten.