Mitgliederversammlung des FDP – Kreisverbandes am 3. Mai 2016 in Ebern

14 Mai

Ebern. Nach der Begrüßung gab Vorsitzende Katrin Hiernickel einen ausführlichen Bericht zum zurückliegenden Geschäftsjahr des Kreisverbandes Haßberge. Bei ihrem Rückblick wurde u.a. der Neujahrsempfang mit Stammtisch zum Thema „Willkommen bis zur Obergrenze?“, der sich mit der Flüchtlingsproblematik beschäftigte, genannt. Er zeigte gute Ansätze in der lebhaft geführten Diskussion des Themas.

Der Kreisverband war auf Bezirks- und Landesparteitagen vertreten. Darüber wurde ebenfalls berichtet. Ausschussarbeiten im Landesverband leisten Katrin Hiernickel als stellvertretende Vorsitzende im Landesfachausschuss  Bildung. Alfred Neugebauer ist Mitglied des Katholisch-Liberalen Arbeitskreises in Bayern und leitet ihn und ist stv. Vorsitzender des Bundesfachausschusses Kirche, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Die Ergebnisse der LfAs fließen regelmäßig als Antragsgrundlage in die Beschlüsse der Landesparteitage ein, wie die Vorsitzende deren Wirkung begründet.

Für das kommende Jahr sollen neben die regelmäßigen Zusammenkünfte im Vorstand und mit den Mandatsträgern einige Aktivitäten die Basisarbeit stärken. So soll am 17.September 2016 ein Rhetorik-Seminar organisiert werden, bei dem man sich mit Hilfe der liberalen Thomas – Dehler-Stiftung einen hervorragenden Referenten leisten möchte. Auch Nichtmitglieder sind dazu herzlich willkommen. Im Herbst soll außerdem das Grenzlandmuseum in Streufdorf/Thüringen mit Mitgliedern aus dem FDP-KV Hildburghausen besucht werden.

Der Geschäftsführer Alfred Neugebauer gab anschließend den Schatzmeisterbericht: Die Mitgliederzahl blieb 2015 konstant. Der Haushalt schließt mit einem geringem Minus ab, wegen der geleisteten  Sonderumlage an die Bundespartei. Für die Kassenprüfer bestätigte Klaus Dünisch eine einwandfreie Buchführung. Mit einem Dank an den Geschäftsführer Neugebauer wurde Entlastung für Schatzmeister und Vorstand beantragt und einstimmig angenommen.

In der darauffolgenden aktuellen Diskussion zum Thema „Windräder“ äußerten sich  Eberhard Ponader und Harald Pascher. E. Ponader betonte, dass er seine eigene Meinung dazu vertrete, die sich mit der des BUNDes decke. Bei Errichtung von vier über 200 m hohen Windrädern würde das große geschlossene Waldgebiet des Haßberg-Hauptkammes durchschnitten. Eine breite Trassenführung (vgl. Sailershausen) ist nötig und beeinträchtigt die 300 ha erheblich. Da der Steigerwald nicht mit Windrädern bebaut wird, solle gleiches auf die Haßberge angewandt werden, zumal dies für den „sanften Tourismus“ dienlich wäre. Weiter berichtete Eberhard Ponader, dass der Wildkatzenbestand von 2 Tieren vor acht Jahren sich auf 16 erhöht hat. Anhand von DNA-Analysen durch Haare am Lockstock ist das belegbar. Diese Population würde durch die Windräder erheblich gestört.

Die nächste Vorstandsitzung wird aus diesem Grund für den 2.6. mit der Besichtigung des Tonberges einberufen, wo die Windräder geplant sind. Auch Nichtvorstandsmitglieder sind herzlich eingeladen. Treffpunkt ist in Kirchlauter.