Dürreschäden in fränkischen Wäldern

24 Aug

Die Dürreschäden, die momentan in aller Munde sind, machen leider auch vor dem Landkreis Haßberge nicht halt. Sehr stark betroffen sind nicht nur die Fichten, sondern seit Herbst 2018 auch die Buchen. Sind dafür wirklich  – wie von Seiten des Buchautors Peter Wohlleben, Greenpeace und dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald behauptet – die Forstwirtschaft und die Förster schuld?

Fakt ist: Dürreschäden treten unabhängig von der Bewirtschaftung auf, si sind vielmehr abhängig von der jeweiligen Lage und Bodenbeschaffenheit. Besonders betroffen sind Tonböden, da dort durch die Trockenheit Riosse entstehen, die wiederum zu Wurzelschäden führen.

Auch Waldbestände in Naturschutzgebieten ohne Bewirtschaftung sind von den Dürreschäden betroffen, sodass es noch Meinung des KV Haßberge nötig ist, nicht nach vermeintlich Schuldigen zu suchen, sondern das Problem zu lösen oder nach Lösung zu suchen.

Im KV verantwortlich für das Thema Wald und damit Ansprechpartner vor Ort: Eberhard Ponader Forstamtsrat i.R. und Frh. von Rothenhan, Waldbesitzer

Liberale im Landkreis Haßberge bereiten sich auf Kommunalwahlen vor

24 Aug

Haßfurt. Zu einem Arbeitstreffen sind am vergangenen Mittwoch Vertreter der FDP Haßberge um die Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel und des Bezirksverbandes der FDP Unterfranken, darunter Bezirksvorsitzender Karsten Klein MdB, in Haßfurt zusammengekommen. Vorrangiges Thema war die Vorbereitung auf die im März kommenden Jahres stattfindenden Kommunalwahlen. Mit momentan vier Kreisräten und zwei stellvertretenden Bürgermeistern sehen sich die Liberalen in den Haßbergen gut aufgestellt. „Ziel ist es, wieder mit mindestens vier Mandatsträgern im Kreistag vertreten zu sein und den Generationenwechsel innerhalb der Liberalen erfolgreich zu gestalten“ so Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel. Karsten Klein stellte seinerseits die Kampagnen-Vorschläge der Landespartei und die Unterstützungsangebote des Landes- und Bezirksverbandes vor.

Im Anschluss an den organisatorischen Teil fand eine angeregte Diskussion über die aktuelle politische Lage in Deutschland statt.

Hierbei stößt den Liberalen vor Ort besonders sauer auf, dass Umweltschützer pauschal die Forstwirtschaft für Dürreschäden in Wäldern verantwortlich machen. „Die Dürre allgemein setzt unseren Wäldern zu. Dabei macht es keinen Unterschied, ob diese bewirtschaftet werden oder nicht“, so Freiherr von Rothenhan.

Mit Blick auf die von der Bundesregierung beschlossene Reform des Solidaritätszuschlages kritisiert Haushaltsexperte Klein: „die Soli-Reform von Finanzminister Scholz ist eine Mogelpackung. Sparer, Anleger und auch viele kleine und mittelständische Unternehmen werden weiter belastet. Letzteres ist gerade in Zeiten des konjunkturellen Abschwungs ein vollkommen falsches Signal.“ Die FDP setzt sich weiter für eine komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlages zum 1.1.2020 ein und will dies zur Not vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einklagen.