Karl Graf von Stauffenberg als Direktkandidat für den Landtag nominiert

2 Nov

Karl Stauffenberg für den Landtag und Katrin Hiernickel für den Bezirkstag – die Direktkandidaten des Stimmkreises 604 (Haßberge/Rhön – Grabfeld) wurden gewählt

v. Links Harald Pascher (Liste Landtag), Katrin Hiernickel (Direkt Bezirkstag), Wolfgang Kuhl (Direkt Landtag Wü Land), Karl GRaf von Stauffenberg (Direkt Landtag 604), Adelheid Zimmermann (Bezirksrätin), Albert Duin (Landesvorsitzender FDP Bayern) 

In der Aufstellungsversammlung für den Stimmkreis 604 in Bad Königshofen, die vom Landesvorsitzenden Albert Duin geleitet wurde, wurden die Weichen für die kommende Landtagswahl gestellt. Mit Karl Graf Stauffenberg wurde ein Nachfahre des berühmten Stauffenberg gewählt, der symbolisch für den Kampf gegen Unrecht und Terror unter Hitler steht. Und auch Nachfahre Karl Stauffenberg ist mit seinem Verein „Mittendrin statt extrem daneben“ seit Jahren im Kampf gegen extremistische Tendenzen von links und rechts engagiert. Mit echter Überzeugung und als „echter Demokrat“ wie Hiernickel ihn würdigte will er sich realitätsnah für den Landkreis einsetzen. In seiner Vorstellungsrede prangerte er die Realitätsferne der CSU – Protagonisten an. Er selbst ist 46, verheiratet und hat 4 Kinder, wohnt in einer „Doppelschlosshälfte“ Irmelshausen, hat zwei Hunde und betätigt sich als Eventmanager und Veranstalter.

Als Direktkandidatin für den Bezirkstag wurde einstimmig Katrin Hiernickel nominiert. Die Gymnasiallehrerin und FDP – Kreisvorsitzende aus Haßfurt tritt damit bewusst auf der Ebene des Ehrenamts an, um die kulturellen Stärken der Region zu fördern und zu vernetzen.

Die Listenkandidaten für den Landtag sind Kreisrat Harald Pascher aus Ebern, ein erfahrener Kommunalpolitiker, sowie für den Bezirkstag Stefan Rath, der sich in seiner Vorstellungsrede für soziale Kompetenz stark machte.

Nach den Wahlgängen und der Wahl der Delegierten sprach Albert Duin das letzte Mal in Unterfranken, da er sich auf dem nächsten Parteitag in Amberg nicht mehr zur Wahl als Landesvorsitzender stellt, sondern die Spitzenkandidatur für den Landtag anstrebt. Mit dem Brustton der Überzeugung warb er für Einigkeit und Geschlossenheit der Partei und sprach sich dafür aus, die Wand des Liberalismus gegen allen Extremismus zu verteidigen. Digitalisierung der ländlichen Regionen und Modernisierung der Schulen sei dringlichste Aufgabe, zudem trat er für Entbürokratisierung ein und schildert die Probleme des Mittelstandes mit erschreckenden eigenen Beispielen.