Neubelebung des FDP Ortsvereins Ebern

3 Jun

Eberner FDP mit neuem Vorstand: von links nach rechts: Pascher, Ponader, Dünisch, Neugebauer

Ebern. Eberhard Ponader übergab bei einer Mitgliederversammlung den Stab an Harald Pascher. Der Stadtrat a. D. Eberhard Ponader übte das Amt seit 1990 aus. Zum Stellvertreter wurde Klaus Dünisch aus Junkersdorf und zum Schriftführer Alfred Neugebauer, Rentweinsdorf, gewählt. Das Amt des Kassierers liegt beim Kreisschatzmeister. Als Beisitzer bleibt Eberhard Ponader Mitglied des FDP-Ortsvorstandes Ebern.

Im Rückblick auf die Amtszeit Ponaders stellte Eberns 2. Bürgermeister Pascher fest, dass Ponader von 1990 bis 2002 Stadtrat mit Parteifreund Friedrich Streng war. Während dieser Zeit lag sein besonderer Augenmerk auf Ortsverschönerungen sowie Bepflanzung der Kläranlage.

Mit kritischem Augenmerk beobachtete Ponader die Stadtratspolitik und brachte mit Streng mehrere Anträge ein, zum einen, um jeweils eine Diskussion zum Thema anzuregen und zum anderen auf Schwachstellen hinzuweisen. Dazu gehörte auch die Vorbereitung zum Verkehrskonzept der Stadt Ebern. Als Forstwirt liegt ihm Naturschutz besonders nahe. Er trat für vermehrten Einsatz des heimischen Holzes ein (Hackschnitzelanlage) , für Regenwassernutzung, für eine optimale Wasserversorgung aus städtischen Brunnen. Als Künstler mit der Kettensäge hat Eberhard Ponader im Anlagenring zwei Kunstwerke geschaffen. Sein Hobby als Förster ist die Beobachtung der Wildkatzen-Population in den Haßbergen. Dass er damit Unterstützung lieferte, die Windräder auf dem Tonberg bei Kirchlauter zu verhindern, hat ihn selbst überrascht. Eberhard Ponader wurde mit einem Präsent durch den neuen Vorsitzenden gedankt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung war auch wieder das Verkehrskonzept ein Thema, „ das Harald Pascher mit fachlichem Können weiterführt“, so Eberhard Ponader. Auch ging es um einen Busbahnhof, von dem aus alle Schüler in Ebern an- bzw. abfahren und dem Öffentlichen Personennahverkehr dient.

Beerdigungen auf dem Friedhof oder in einem Ruheforst wurden anhand von drei Möglichkeiten angeregt diskutiert. Festzustellen ist, dass ein Ruheforst nicht mehr den Charakter eines typischen Waldes hat, weil eine Aufbereitung nötig ist. Die Mitglieder sind offen für mehrere Bestattungsmöglichkeiten, sprachen sich aber gegen absolut anonyme Bestattungen auf säkularisiertem Grund aus.