Frischer Wind für den Landkreis – kommunalpolitisches Brainstorming im Hotel „Wahl“fisch

29 Dez

Aus dem Hotel Walfisch wurde kurzerhand der „Wahl“-Fisch. Hie trafen sich Vertreter der FDP – Freie Bürger – Liste am 27.12. um über Strategien für die Kommunalwahl zu beraten.

Im Zentrum standen Ideen für Flyer und Anzeigengestaltung, aber auch die Finanzierung. Schließlich geht es nicht nur um die Kreistagsliste, sondern auch um die lokalen Listen Knetzgau, Ebern und Burgpreppach.

 

 

Kreistagsliste für die Kommunalwahl 2020 steht

29 Dez

Bei der Aufstellungsversammlung der FDP/Freie Bürger Haßberge im November präsentierte der Kreisvorstand – allen voran Kurt Sieber – 60 repräsentative Kandidaten, die aus allen Alters- und Berufsgruppen stammend ein repräsentatives Bild der Bevölkerung wiederspiegeln.

Immerhin 12 Handwerksmeister und 12 erfahrene Kommunalvertreter wie Gemeinde- und Kreisräte sowie stellvertretende Bürgermeister befinden sich unter den Kandidaten und auch der Frauenanteil ist erfreulich hoch. Herzlich dankte deshalb auch Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel dem Motor dieser Liste, Kurt Sieber, der es sich nicht nehmen ließ, selbst die monatelangen Gespräche zu führen um diese Liste 2020 zum Erfolg zu führen.

Gemeinsam auf einer Liste treten wie seit Jahren die FDP mit den Freien Bürgern an. Angeführt wird diese gemeinsame Liste von Eberns Zweitem Bürgermeister Harald Pascher, auf Platz 2 folgt Kreisrat Heinrich Goschenhofer aus Hofheim. Auf Platz 3 kandidiert die FDP-Kreisvorsitzende und ehemalige Stadträtin Katrin Hiernickel aus Haßfurt sowie auf Platz 4 der Zweite Bürgermeister von Knetzgau, Bernhard Jilke. Fraktionsvorsitzender Kurt Sieber aus Königsberg stellte sich für den Listenplatz 60 zur Verfügung.

„Ich bin sehr stolz auf alle unsere Kandidaten, die für die Demokratie mit großem Engagement sowie ihrem Wissen und ihrer Persönlichkeit eintreten“, sagte Sieber, der ununterbrochen seit 1972 dem Kreistag des damals neu gegründeten Landkreises Haßberge angehört.

Versammlungsleiter Harald Pascher nannte als Ziel, in der kommenden Legislaturperiode „4 plus x“ Kreisräte stellen zu wollen. Die Fraktion der FDP/Freien Bürger wolle auch in Zukunft ihre Sachkompetenz einbringen und die Weichen für die Zukunft des Landkreises mitverantwortlich stellen. So habe man zum Beispiel die hohen Investitionen im Bildungsbereich unterstützt und wolle auch den Ausbau des ÖPNV mit vorantreiben. Weitere Ziele werden die Kandidaten demnächst gemeinsam erarbeiten, so Pascher.

Mit Vernunft und Sachverstand statt populistischer Thesen will die FDP auch in der nächsten Wahlperiode punkten.

 

Dürreschäden in fränkischen Wäldern

24 Aug

Die Dürreschäden, die momentan in aller Munde sind, machen leider auch vor dem Landkreis Haßberge nicht halt. Sehr stark betroffen sind nicht nur die Fichten, sondern seit Herbst 2018 auch die Buchen. Sind dafür wirklich  – wie von Seiten des Buchautors Peter Wohlleben, Greenpeace und dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald behauptet – die Forstwirtschaft und die Förster schuld?

Fakt ist: Dürreschäden treten unabhängig von der Bewirtschaftung auf, si sind vielmehr abhängig von der jeweiligen Lage und Bodenbeschaffenheit. Besonders betroffen sind Tonböden, da dort durch die Trockenheit Riosse entstehen, die wiederum zu Wurzelschäden führen.

Auch Waldbestände in Naturschutzgebieten ohne Bewirtschaftung sind von den Dürreschäden betroffen, sodass es noch Meinung des KV Haßberge nötig ist, nicht nach vermeintlich Schuldigen zu suchen, sondern das Problem zu lösen oder nach Lösung zu suchen.

Im KV verantwortlich für das Thema Wald und damit Ansprechpartner vor Ort: Eberhard Ponader Forstamtsrat i.R. und Frh. von Rothenhan, Waldbesitzer

Liberale im Landkreis Haßberge bereiten sich auf Kommunalwahlen vor

24 Aug

Haßfurt. Zu einem Arbeitstreffen sind am vergangenen Mittwoch Vertreter der FDP Haßberge um die Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel und des Bezirksverbandes der FDP Unterfranken, darunter Bezirksvorsitzender Karsten Klein MdB, in Haßfurt zusammengekommen. Vorrangiges Thema war die Vorbereitung auf die im März kommenden Jahres stattfindenden Kommunalwahlen. Mit momentan vier Kreisräten und zwei stellvertretenden Bürgermeistern sehen sich die Liberalen in den Haßbergen gut aufgestellt. „Ziel ist es, wieder mit mindestens vier Mandatsträgern im Kreistag vertreten zu sein und den Generationenwechsel innerhalb der Liberalen erfolgreich zu gestalten“ so Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel. Karsten Klein stellte seinerseits die Kampagnen-Vorschläge der Landespartei und die Unterstützungsangebote des Landes- und Bezirksverbandes vor.

Im Anschluss an den organisatorischen Teil fand eine angeregte Diskussion über die aktuelle politische Lage in Deutschland statt.

Hierbei stößt den Liberalen vor Ort besonders sauer auf, dass Umweltschützer pauschal die Forstwirtschaft für Dürreschäden in Wäldern verantwortlich machen. „Die Dürre allgemein setzt unseren Wäldern zu. Dabei macht es keinen Unterschied, ob diese bewirtschaftet werden oder nicht“, so Freiherr von Rothenhan.

Mit Blick auf die von der Bundesregierung beschlossene Reform des Solidaritätszuschlages kritisiert Haushaltsexperte Klein: „die Soli-Reform von Finanzminister Scholz ist eine Mogelpackung. Sparer, Anleger und auch viele kleine und mittelständische Unternehmen werden weiter belastet. Letzteres ist gerade in Zeiten des konjunkturellen Abschwungs ein vollkommen falsches Signal.“ Die FDP setzt sich weiter für eine komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlages zum 1.1.2020 ein und will dies zur Not vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einklagen.