Schule neu denken = Schule neu bauen.

28 Jun

Ebern. Die FDP Haßberge besichtigt den Neubau des Rückert-Gymnasiums in Ebern

Mit Neugier und starkem Interesse versammelten sich die Vorstandsmitglieder der FDP Haßberge am Eingang des neuen Eberner Gymnasium. In den vergangenen Monaten ist hier ein Schulneubau entstanden, der moderne Voraussetzungen für das Lernen bietet.

OStD Martin Pöhner, Schulleiter

Schulleiter OStD Martin Pöhner – FDP Bamberg – freute sich sehr, die interessierten Kreisräte und Vorstandsmitglieder begrüßen zu können. Zu besichtigen war ein Schulneubau, der nicht preisverdächtig ist, aber seinen Zweck erfüllt und den Schulstandort Ebern weiter attraktiv hält. Es ist eine Schule mit vielen Annehmlichkeiten und moderner Technik für digitales Arbeiten. 👍 Das freute die Kreis-FDP besonders. Dass die Klassenzimmer klein und beengt wirken, hängt natürlich mit den Förderrichtlinien zusammen, was die Anwesenden interessiert zur Kenntnis nahmen, denn der Zuschnitt der Zimmer ist nur in der vorhandenen Größe förderfähig gewesen. Schade, dass diese Richtlinien nun dazu führen, dass flexible Methoden wohl weniger zur Anwendung kommen.

Digitale Tafeln sind mittlerweile Standard in allen weiterführenden Schulen, so auch in Ebern

Martin Pöhner zeigte aber die räumlichen Ausweichmöglichkeiten, z.B. einen pädagogischen Marktplatz, eine große und vor allem hohe Schulaula und einen Campus, der noch im Bau ist, der aber in naher Zukunft von neuen Schülergenerationen erobert werden wird. 😄

Die Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel, selbst Gymnasiallehrerin, bedankte sich am Ende des langen Rundgangs bei Martin Pöhner für die Zeit und die interessanten Einblicke und wünschte dem Schulleiter, dass es ihm weiter gelingen möge, in das neue Gebäude die Seele der alten Schule einziehen zu lassen.

Von li: Jörg Denninger, Michael Keupp, Tobias Fenkl, Samuel Schäff, Enerhard Ponader, Alfred Neugebauer, Katrin Hiernickel, Kurt Sieber, Harald Pascher, Martin Pöhner

Thomas-Dehler-Medaille in Gold für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft in der FDP an Kurt Sieber

12 Feb

Anlässlich des Neujahrsempfangs wurde Kurt Sieber, Ehrenvorstand des KV Haßberge, die Thomas-Dehler-Medaille in Gold verliehen. Diesen Anlass nutzte die Kreisvorsitzende, um Kurt Sieber für seine Jahre der aktiven Mitgliedschaft im Vorstand des Kreisverbandes und darüber hinaus zu danken. Seine Durchhaltekraft habe sich auch in schwierigen Jahren als immer verlässlich gezeigt. Kurt Sieber erzählte selbst von dem größten Moment der Enttäuschung als MdL, als die FDP den Einzug in das Landesparlament verpasst hatte. Als Bürgermeister von Königsberg hat er dennoch unverzagt politisch weitergewirkt und immer an seine FDP geglaubt und sich dafür eingesetzt. Auch im Kreistag war er jahrzehntelang Fraktionsvorsitzender und gilt bis heute als markante FDP-Stimme hier im Kreis Haßberge.

Neben dem Kreisvorstand war auch MdB Karsten Klein anwesend, um Kurt Sieber zu ehren und die Glückwünsche des Landesverbandes und Bezirksverbandes zu überbringen.

Oben links: Katrin Hiernickel dankt Kurt Sieber

Virtueller Neujahrsempfang mit Karsten Klein, MdB

12 Feb

Zum Neujahrsempfang 2022 hatte der KV Haßberge Karsten Klein eingeladen um mit einem Vertreter der Regierungsparteien über politische Anliegen zu diskutieren. Dies wurde auch rege angenommen, denn nach seinem „Bericht aus Berlin“ musste Karsten Klein noch über eine Stunde weitere Fragen aus der Runde beantworten und tat dies sehr gern.

In seinem ersten Impuls brachte Karsten Klein vor allem Aktuelles zur Sprache: Es ging um den Nachtragshaushalt, die Steuerreform, die Verkehrs- und Energiepolitik sowie die Impfpflicht.

Für die Zuhörer war es interessant, die Hintergründe mancher Entscheidung zu hören und damit zum Beispiel die Aussage des neuen FDP – Verkehrsministers, dass man bei Privat-PKWs auch in der FDP neuerdings auf E-Mobilität statt auf E-Fuel setze, zu verstehen. Heiß diskutiert war die Impfpflicht, zu der auch Karsten Klein eine noch nicht völlig gefestigte Meinung hat. Eines war für ihn aber sicher: solange es kein Instrument gibt, diese Impfpflicht auch konsequent zu überwachen und solange ein bayerischer Ministerpräsident aus den Beschlüssen auszuscheren droht, mache das für Klein wenig Sinn. Dennoch müsse man bei aller Skepsis eben auch verstehen, dass die Befürworter damit die individuellen Freiheitsrechte zu schützen versuchen, weil ja der Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu beachten sei. Und die Freiheitsrechte seien in den letzten Jahren zu stark eingeschränkt gewesen, sodass es unbedingt Perspektiven geben müsse. Dem konnten alle nur zustimmen.

Die Fragen aus dem Kreis galten verschiedenen Themen. So wünschte sich Eberhard Ponader ein Tempolimit, weil dies ohne Kosten zu verursachen ein kleiner Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz sei. Dem schloss sich auch Harald Pascher an, der zudem das begleitete Fahren ab 16 kritisch sieht und dies auch Karsten Klein nach Berlin mitgab. Hier müssen noch einige Fragen geklärt werden, da es einen großen Fahrlehrermangel gäbe, der diesen doppelten Jahrgang nicht auffangen könne. Bernhard Jilke, Knetzgau, lenkte die Diskussion in Richtung Außenpolitik, wohingegen Michael Keupp die Inflation ansprach, hier auch die EZB – Politik kritisierte.

Noch fand der Neujahrsempfang virtuell statt, aber die Hoffnung, dass die strengen Maßnahmen wegen Omikron bald ein Ende finden, waren groß. Und so lenkte Katrin Hiernickel auch bei ihren Dankesworten den Blick auf kommende Veranstaltungen, die mit Sicherheit dann wieder zu einem echten Treffen führen würden.

Oben rechts: MdB Karsten Klein