Neue Kreisvorstandschaft

21 Nov

Königsberg. Auf dem Schloßberg fand die Jahreshauptversammlung der FDP Haßberge statt. Katrin Hiernickel danke nach der Begrüßung allen aktiven Wahlkampf-Helfern der Bundestagswahl, namentlich den anwesenden Mitgliedern Michael Keupp, Alfred Neugebauer und Kurt Sieber, sowie den nicht anwesenden Unterstützern.

Nach den digitalen Grußworten des Landesvorsitzenden Martin Hagen (MdL) und Bezirksvorsitzenden Karsten Klein (MdB) kamen die Mitglieder zu Wort. Ein Thema beherrschte neben dem Dauerthema Coronapolitik die Diskussion, es war das Thema Digitalisierung. Katrin Hiernickel plädierte für eine menschliche Digitalisierung . Zunehmende Digitalsierung aller Bereiche führt – so Hiernickel –  nicht nur zu einer Zunahme der Arbeitsbelastung durch digitales Dauerfeuer, sondern es steigt auch der Anteil der Bevölkerung, die sich nicht mitgenommen fühlen. Hier müssen Brücken gebaut werden und neben digitalen Zugängen darf auch die menschliche Komponente nicht fehlen. Kurt Sieber, der als Ehrenvorstand seit Jahrzehnten den Kreisverband maßgeblich prägt, konnte hie nur zustimmen. 

Es folgte ein Rückblick auf die Arbeit der letzten Vorstandsperiode, die zwar maßgeblich durch die Corona-Pandemie geprägt war, aber dennoch mit wichtigen Wahlen und Aufgaben nicht ereignislos gewesen war. Nach dem Kassenbericht dankte die Vorsitzende auch dem scheidenden Kassenprüfer Klaus Dünisch, der seit zehn Jahren die Rechnungsprüfung gewissenhaft durchführte.

Nach den Neuwahlen führt Katrin Hiernickel auch weiterhin den FDP-Kreisverband. Sie wird unterstützt von den Kreisräten Harald Pascher, Bernhard Jilke und dem Vorsitzenden der Jungen Liberalen Michael Keupp. Das Amt des Schriftführers hat Samuel Schäff übernommen. Schatzmeister und damit Geschäftsführer ist weiterhin Alfred Neugebauer. 

von links: die Stellvertretenden Vorsitzenden Michael Keupp, Bernhard Jilke und Harald Pascher, die Beisitzender Tobias Fenkl und Markus Weis, die Vorsitzende Katrin Hiernickel, Schriftführer Samuel Schäff, Schatzmeister und Geschäftsführer Alfred Neugebauer sowie Ehrenvorsitzender Kurt Sieber

Landesparteitag der FDP in Bayreuth am 6. und 7. November

10 Nov

Bericht des Delegierten Alfred Neugebauer:

Gewählt wurden- Martin Hagen mit 93,4 % zum FDP-Landesvorsitzenden – 1. Stellvertreter wurde Karsten Klein mit 78,71 % – 2. Stellvertreterin Katja Hessel mit – 3. Stellvertreter Uli Lechte mit 67,6 %- Schatzmeisterin Christine Lütke mit 84,1 %- Schriftführerin Sabine Steinhauer mit 84,9 %- Beisitzerin im Präsidium Fr. Brecht- „Säulenheiliger“ im 3. Wahlgang auf Platz 6 Andrew Ullmann

Aus den Berichten:

FDP ermöglicht allen Mitgliedern (derzeit 8500) im Vorfeld eines LPT über die Anträge abstimmen zu können, nach dem Motto; „Hier dürft Ihr mitreden“ Anträge werden im Internet zugänglich gemacht.

Der scheidende Vorsitzende Daniel Föst betonte, dass die FDP weiblicher werden muss. Er wurde mit stehendem Applaus verabschiedet. (Anmerkung Katrin Hiernickel: um anschließend wieder einen Mann als Vorsitzenden vorzuschlagen und zu wählen.😉)

Der neue Vorstand hat alles auf die Landtagswahlen 2023 auszurichten. 

Sabine Leutheuser-Schnarrenberger überstrich, dass eine Zeit in der Opposition einer Partei dienlich sein kann.  Ihre Aussage war an die CSU gerichtet. Söder ginge es nur um die CSU. Die Kritik war zuvor an Laschet gerichtet, dann wird er Jahre an der „Ampel-Koalition“ etwas auszusetzen haben. Die Bay. Staatsregierung wurde aufgefordert, Aufgaben zu lösen. Die Bayern-FDP ist bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Der neue Vorstand soll eine Kampfansage an CSU und FW sein. 

Konkrete Aufgaben:

  • Kandidatensuche für 2023 sei nötig 
  • Bessere Mitgliederansprache,
  • Einbinden von Basis-Themen ins Wahlprogramm

Sommerfest und Wahlkampfhöhepunkt im Wahlkreis

13 Sep

Bei schönem Spätsommerwetter traf sich nun schon zum 4. Mal die FDP und Gäste auf Schloss Irmelshausen, um dort ihr Sommerfest zu feiern. Traditionell konnte mit prominenten Gästen gerechnet werden. Diesmal waren es MdL Helmut Markwort, Alterspräsident des Bayerischen Landtages und Focus-Gründer sowie MdL Martin Hagen, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Begrüßt wurden Sie vom Hausherrn und Direktkandidaten im Wahlkreis Karl Graf von Stauffenberg, der nicht nur organisatorisch, sondern auch mit einer Rede für Freiheit und Verantwortung sein Sommerfest bereicherte.

Aus dem Kreisverband waren die Kreisvorsitzende Katrin Hiernickel, Juli-Kreisvorsitzender Michael Keupp, Geschäftsführer Alfred Neugebauer sowie weitere Mitglieder gekommen. Besonders haben wir uns über unsere Neuen gefreut, die über den KV hinaus Kontakte knüpfen konnten.

Die Landwirtschaft nicht vergessen

27 Aug

Maßbach. Bei einem Treffen von Interessierten und FDP-Mitgliedern aus dem Wahlkreis 248 bekannte Karl Graf Stauffenberg, dass er sich besonders für den ländlichen Raum einsetzt, denn der ist nach seiner Meinung auch in der FDP unterrepräsentiert, obwohl 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hier leben.

Den anwesenden Landwirten gab er mit: „Ihr prägt das Landschaftsbild und sorgt dafür, das was auf den Teller kommt“. Die Politik in München und Berlin kümmere sich vor allem um zu wenig Wohnraum, um zu hohe Mieten, um die Energiegewinnung …„doch die Wind- und Solarparks stehen auf dem Land, die Lebensmittel werden hier produziert“. Andererseits würden die Gewinne in den Metropolregionen gemacht und auf dem Land gebe es zu wenig.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer war aus Landshut in den Wahlkreis Bad Kissingen gekommen, um dem Karl Graf Stauffenberg Schützenhilfe im Wahlkampf zu leisten. Sie zeigte sich als Expertin für Fragen rund um die Landwirtschaft.

„Es mag viele überraschen, dass für uns in der FDP die Landwirtschaft ein essenzielles Thema ist und dass wir uns für eine zukunftsfähige Landwirtschaft stark machen“, sagte Nicole Bauer. Ihre Kernforderung: die Landwirtschaftspolitik müsse wieder wissenschaftsorientiert sein, nicht ideologisch.

Klar sprach sie sich auch gegen ein Verbot von Verbrenner- und Dieselautos aus, das sei auf dem Land völlig unrealistisch und bis zum Jahr 2030 keinesfalls durchsetzbar.

Das Foto zeigt FDP-Bundestagskandidat Karl Graf Stauffenberg (links), Nicole Bauer, MdB (2.v.r.) und den Geehrten Manfred Dittmar (2.v.l.)
Foto: Dieter Britz

Die Bundestagsabgeordnete forderte für die Landwirtschaft „ideologiefreie Politik, Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit „. Ein deutsches Tierwohl-Label sei nicht nötig, dafür sei ein EU-einheitliches Label erforderlich. Vehement kritisierte sie, dass die Landwirte „immer mehr komplett sinnfreie Auflagen aufgebürdet bekommen“. Sie bedauerte, dass es hier weniger Betriebe werden, außer  in den umliegenden Ländern.

Zu den Problemen mit dem Nitrat im Grundwasser betonte sie, dass durchaus nicht nur die Landwirtschaft daran schuld sei, sondern auch Kläranlagen oder große Industriebetriebe.

In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um das Vordringen der Wölfe aus Hessen. Sie vertrat die Meinung: Es sollte das Europarecht auch in Deutschland umgesetzt werden dürfen.

Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Manfred Dittmar in Maßbach wurde der Hausherr geehrt. Der FDP-Kreisvorsitzende Linus Rieß nutzte dieGelegenheit, um Manfred Dittmar die Theodor-Heuss-Medaille als Dank für seine 50-jährige Zugehörigkeit zur FDP zu überreichen.

Alfred Neugebauer

Kickoff – Veranstaltung BTW 2021

18 Jul
Herzliche Einladung an alle Interessierten
Im Weingarten Heigel in Zeil diskutierten wir sehr angeregt die vielen brennenden politischen Themen der Wahlzeit. Auch unsere JuLis waren mit dabei.